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Datum/Zeit |
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97,65 € |
-2,15 € |
-2,20 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000WCH8881 |
WCH888 |
- € |
- € |
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Wacker Chemie-Aktie: Unternehmen setzt auf Polyvinylacetat-Harze 07.03.2012
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" sehen bei der Aktie von Wacker Chemie (ISIN DE000WCH8881 / WKN WCH888) keinen Grund, in das fallende Messer zu greifen.
Das Unternehmen setze auf Polyvinylacetat-Harze. Hinter dem sperrigen Begriff verberge sich ein Stoff, der die Ausgangsbasis zur Produktion von Kaugummis darstelle. Schon jetzt sei Wacker Chemie Weltmarktführer in diesem Bereich. In den nächsten Monaten wolle man 40 Mio. EUR investieren, um die vorhandenen Produktionskapazitäten weiter aufzustocken.
Die Investitionen würden der Produktionsstätte am Standort Nanjing in China zugute kommen. Dort würden auch Polymer-Dispersionen produziert. Hier solle die jährliche Produktionskapazität auf 120.000 Tonnen verdoppelt werden. Polymer-Dispersionen würden hauptsächlich von der Bau-, Beschichtungs- und Klebstoffindustrie nachgefragt.
Das Unternehmen sei seit geraumer Zeit bestrebt, die Abhängigkeit des Geschäftmodells von der Entwicklung der Solarindustrie zu verringern. Nach einigen Boom-Jahren mache sich auf diesem Gebiet zunehmend Ernüchterung breit. Die Nachfrage nehme ab, der Preis für das von Wacker Chemie vertriebene Polysilizium sinke. Viele Bezieher würden darauf drängen, die Konditionen der laufenden Langfrist-Verträge auf den Prüfstand zu stellen.
Das Papier lasse sich die Malaise gut ansehen. Vom Hoch bei 174 EUR sei man mittlerweile weit entfernt. Gerade einmal 72 EUR koste eine Aktie zurzeit.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" sehen bei der Wacker Chemie-Aktie keinen Grund, in das fallende Messer zu greifen. (Ausgabe 37 vom 06.03.2012) (07.03.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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